Zusatzrente – Unverzichtbar!

Zusatzrente - Notwendig zur Erhaltung des Lebensstandards im AlterOb bei der eigenen Hausbank, in der Fernsehwerbung oder im Internet – Zusatzrenten werden in unserer Gesellschaft regelmäßig diskutiert und auch das Interesse an der Zusatzvorsorge im Alter wächst stetig in allen berufstätigen Altersschichten.

Durch veränderte Rahmenbedingungen in Bezug auf die gesetzliche Rente und zukünftige Rentenansprüche und auch die sich immer weiter verschiebende Demographie sollten sich alle zukünftigen Rentenempfänger mit den Gründen und Möglichkeiten einer Zusatzrente detailliert auseinandersetzen um die gesetzliche Rente mit weiteren finanziellen Instrumenten aufzustocken, damit der verdiente Lebensabend im gewohnten Lebensstandard genossen werden kann.

Warum macht eine Zusatzrente für mich Sinn?

Die deutsche Bevölkerung wird stetig älter, gleichzeitig gibt es immer weniger neue Berufseinsteiger. Da die deutsche gesetzliche Rente aber so gestaltet ist, dass Rentenzahlungen (vereinfacht) aus den aktuellen Rentenbeiträgen gespeist werden, stehen so geringeren Rentenbeiträgen deutlich steigende Ausgaben gegenüber. Langfristig wird sich so die Rente, die einem deutschen Rentner zusteht, Schritt für Schritt verringern, sodass die gesetzliche Rente in absehbarer Zeit einen vernünftigen und lebenswerten Lebensstandard nur noch unzureichend sichern kann.

Wer in dieser Situation nicht von der Familie abhängig sein möchte oder aber auch im Alter noch einer beruflichen Beschäftigung nachzugehen bereit ist, muss diesem Trend also in irgendeiner Form entgegentreten. Eine sinnvolle Investition stellt in diesem Zusammenhang eine der verschiedenen denkbaren Formen der Zusatzrente dar, die je nach Lebens- und Finanzsituation für eine private Rentenaufstockung in Frage kommen.

Welche Möglichkeiten habe ich, in der Zukunft zusätzliche Rentenzahlungen zu erhalten?

Um von zusätzlichen Rentenzahlungen im Alter profitieren zu können, stehen Interessenten mehrere Möglichkeiten zur Verfügung!

Eine Riester-Rente können sich alle Arbeitnehmer, die bereits in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, und zudem viele weitere Bevölkerungsgruppen, abschließen. Es werden regelmäßig monatliche Beträge eingezahlt, die vom Sparer je nach Vermögenssituation erhöht oder gesenkt werden können. Zusätzlich fördert der Staat das “Riestern” mit Zulagen oder durch Steuervergünstigungen.

Mit der Rürüp-Rente bietet sich eine Alternative zur Riester-Rente, wobei auch diese eine staatliche Förderung (beispielsweise Steuervorteile, hohe Beträge können abgesetzt werden) genießt, interessant ist aber vor allem, dass hier keine besonderen Bedingungen für den Vertragsabschluss vorliegen müssen. Erwähnt werden sollte aber auch, dass bei der Rüruprente kein Kapitalwahlrecht vorhanden ist, es also keine Einmalzahlung nach Ablauf der Laufzeit geben kann sondern viel mehr nur für eine weitere lebenslange Rente aufgebaut wird.

Für mehr finanzielle Freiheiten in der Rentenzeit empfiehlt sich aber genauso die seit Jahren häufig abgeschlossene Lebensversicherung, die in ihrer eigentlichen Gestaltung das Ableben des Versicherten finanziell absichern soll, bei Erreichen eines bestimmten vertraglich festgelegten Zeitpunktes erfolgt häufig aber auch eine frühere Auszahlung des über Jahre angesparten Betrages oder eine monatliche Auszahlung bis das eingezahlte Kapital aufgezehrt ist. Lebensversicherungen lassen sich, wenn sich die finanzielle Lage ändert, zudem über einen Zweitmarkt veräußern, ohne dass bei einer vorzeitigen Auflösung große Abschläge hingenommen werden müssen, was diese Art der Zusatzrenten für weniger stabile oder sich schnell wandelnde Lebensverhältnisse reizvoll macht.

Die meisten Hausbanken bieten zusätzlich Spar- und Auszahlungspläne an, die ganz auf die Person zugeschnitten werden können und nach einer festgelegten Ansparphase jeden Monat einen bestimmten Anteil des zusammengetragenen Kapitals an den Besitzer auszahlen und so ebenfalls eine Art (zum Beispiel monatliche) Rente bieten, um die gesetzliche Rente übersteigende Ausgaben im Alter abzudecken.

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Fersensporn Ursachen und Behandlung

Schmerzhafte Behinderung - FersenspornEntstehung des Fersensporns

Der Grund für die Entstehung des Fersensporns ist eine Überbelastung des Fußes. Vor allem, wenn die Überbelastung des Fußes über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleibt. Grundlegend für die Entstehung sind Risse an den Sehnen an der Fußsohle verantwortlich.

Die Ursachen der Entstehung des Fersensporns

Durch die Überbelastung der Sehnenplatte direkt an der Fußsohle, kommt es nach einiger Zeit zur Bildung des Fersensporns. Die leicht angerissenen Sehnen entzünden sich (Fasciitis plantaris), was dementsprechende Schmerzen verursacht. Vergleichbar mit einem Knochenbruch, beginnt auch hier der Körper Kalk abzubauen und somit die Risse zu heilen. Durch die Kalkablagerung entsteht jedoch ein kleiner Auswuchs direkt an der Ferse – der Fersensporn ist geboren.

Falsches oder fehlendes Aufwärmen sind die häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Fersensporns

Die Ferse trägt den Körper, nach jedem Schritt, mit seinem ganzen Gewicht. Die Fettkissen an der Ferse sowie auch die Sehnenplatte sind für die Dämpfung der Belastung verantwortlich. Begünstigend wirkt etwa das nicht ausreichende Aufwärmen bei einer sportlichen Betätigung. Dadurch, dass etwaige Sehnen wie Bänder nicht aufgewärmt sind, somit noch “kalt” und “steif” sind, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Über- wie Fehlbelastung. Dies führt in erster Linie zu Zerrungen, Entzündungen sowie auch zu kleinen Rissen der Sehne. Hier entstehen bereits die ersten Begünstigungen für den Fersensport durch die falsche, körperliche Bewegung und Tätigkeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass vor sportlichen Aktivitäten genug aufgewärmt wird. Nur so lockert man die Muskulatur sowie die Sehnen und Bänder und sorgt dafür vor, dass keine Verletzungen entstehen. Grundsätzlich basieren viele Fersensporne auf Grund der Tatsache, dass sich der Sportler gar nicht oder falsch aufwärmt.

was kann man tun

Die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten – zwischen Einlagen und Schmerzmitteln

Es gibt insgesamt vier unterschiedliche Fersensporn Behandlungen. Eine Fersensporn Behandlung ist jedoch davon abhängig, inwiefern der Grad der Verletzung liegt. Schlussendlich ist nicht jede Entwicklung des Fersensporns gleich zu behandeln. Eine Möglichkeit sind Einlagen. Die Einlagen entlasten den schmerzverursachenden Punkt direkt an der Ferse, da beim Auftreten zwischen der Ferse und dem Boden ein direkter Kontakt stattfindet. Eine weitere Möglichkeit sind Medikamente. Viele Mediziner verordnen entzündungshemmende Medikamente (wie etwa Kortikosteroide) oder etwa auch sanfte Betäubungsmittel, welche injiziert werden. Eine weitere Möglichkeit zur Fersensporn Behandlung sind Stoßwellen bzw. gebündelte Schallwellen. Diese richtet der Mediziner auf den Punkt, der schlussendlich die Schmerzen verursacht.

Der letzte Ausweg: Die Operation

Ebenfalls gibt es die Möglichkeit der Operation. Die Operation wird jedoch als letzter Ausweg wahrgenommen. Der Arzt durchtrennt hier die Sehnenplatte und versucht den knöchernen Fersensporn abzutragen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind die Laserbehandlung, Strahlentherapie als auch die Behandlung mittels Ultraschall. Diese werden jedoch vor einer operativen Maßnahme angewandt; die Operation wird nur dann in Betracht gezogen, wenn keine andere Behandlungsmöglichkeit geholfen hat.

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Wissenswertes zum Bluthochdruck

Bluthochdruck

Bluthochdruck, die medizinische Fachbezeichnung lautet arterielle Hypertonie, ist in den westlichen Industrienationen sehr weit verbreitet und zählt inzwischen bereits zu den sogenannten Volkskrankheiten. Bei diesem charakteristischen Krankheitsbild ist der Gefäßdruck im arteriellen System der Patienten jeweils deutlich erhöht. Diese Erhöhung des Blutdruckes ist dabei jedoch dauerhaft und kann daher zu entsprechenden Folgeschäden führen. Von einer Erhöhung des Blutdruckes spricht man bereits, sofern der systolische Blutdruck mindestens 140 mmHg und der diastolische Blutdruck mindestens 90 mmHg betragen.

Die Ursachen des erhöhten Blutdrucks

Die Ursachen des erhöhten Blutdrucks sind vielschichtig und noch nicht vollständig erforscht und beschrieben. Meist bilden jedoch Störungen innerhalb des Hormonsystems der Patienten, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Nierenschäden die charakteristischen Ursachen einer Erhöhung des Blutdrucks. Wie weit das Krankheitsbild inzwischen bereits verbreitet ist, belegt allein die Tatsache, dass etwa 20 % aller Mitteleuropäer an einer Erhöhung des Blutdruckes leiden. Auch eine psychisch belastende Erwerbstätigkeit gilt heute als wesentliche Ursache der Krankheit.

Zu hoher Blutdruck kann Leben gefährden

Die Symptome des erhöhten Blutdrucks

Meist verläuft eine Bluthochdruckerkrankung völlig symptomlos oder weist nur sehr wenige charakteristische Symptome auf, die daher nicht immer rechtzeitig erkannt werden. Ein sogenanntes Leitsymptom ist bereits am Morgen auftretender Kopfschmerz, der sofort nachlässt, sofern das Kopfende des Bettes leicht erhöht wird. Weitere charakteristische Symptome sind jedoch Schwindel, Übelkeit und Nasenbluten, Abgeschlagenheit sowie Schlaflosigkeit. Ist der Blutdruck bereits sehr stark erhöht, so kann es bei körperlicher Belastung zur Luftnot kommen, wobei auch das Auftreten der charakteristischen Brustenge (Angina pectoris) und Sehstörungen beobachtet werden konnten. Weitere Anzeichen einer Blutdruckerhöhung können ständiger starker Durst, häufiger Harndrang, häufiges Schwitzen oder eine deutliche Verminderung der körperlichen Belastungsfähigkeit sein. Die besondere Tücke einer Bluthochdruckerkrankung besteht jedoch darin, dass sie meist lange völlig symptomlos bleibt und erst dann diagnostiziert werden kann, wenn bereits Folgeschäden beim Patienten eingetreten sind.

Verlauf, Folgen und mögliche Komplikationen

Überschreitet der Blutdruck der Patienten die angegebenen Werte von 90 und 140 mmHg deutlich und über einen längeren Zeitraum, so kann dies bei den Patienten zu Krampfanfällen, Bewusstseinsstörungen oder sogar zu vollständigen neurologischen Ausfällen führen. Man spricht in diesem Fall von einer sogenannten malignen Verlaufsform der Bluthochdruckerkrankung. Langzeitfolgen bestehen dann meist in einer Veränderung des Augenhintergrundes, in Lungenödemen, Rissen oder Einrissen der Aorta, Niereninsuffizienz oder sogar im akuten Herzversagen. Auch Schlaganfälle und die sogenannte arterielle Verschlusskrankheit können auftreten.

Die Therapie bei Bluthochdruck

Der behandelnde Arzt wird zunächst sämtliche Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen, übermäßigen Alkoholkonsum, Übergewicht oder übermäßig salzhaltige Ernährung hinterfragen und dann versuchen, diese Risikofaktoren auszuschalten, indem der Patient seinen Lebensrhythmus umstellt und beispielsweise auch körperlich aktiver wird und seine Ernährung umstellt. Parallel wird in der Regel eine medikamentöse Therapie eingeleitet, die in der Gabe von ACE-Hemmern, AT-Antagonisten, Betablockern und Diuretika bestehen kann. Der Arzt wird dadurch versuchen, den Blutdruck des Patienten innerhalb eines verträglichen Bereiches einzustellen.

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